tätärätää! fanfare! anti youth back on the map und es ist an der zeit eine band zu würdigen, die schlicht und einfach (deutsche) hardcore-geschichte geschrieben hat. so seh ich das zumindest. kaum eine andere band hat meinen musikalischen geschmack so perfekt und aufs vollste getroffen. DAS ist hardcore! ich weiss nicht was ich anderes über THE ITALIAN STALLION sagen könnte. bandvergleiche? schubladen? irgendein gelaber von szene und underground? nö. kein bock. wer diese band in seinem leben verpasst hat, hat schlicht und einfach mal pech gehabt und muss leider dumm sterben…
insgesamt haben die wegberger jungens 3 7″es veröffentlicht. mal abgesehen von demosachen oder samplerbeiträgen, denn da hab ich keine ahnung von. textlich stets spassig, zynisch, durchdacht. musikalisch alles was dem thrashigen hc punkrocker feuchte hände und dieses irre grinsen bereitet. die songs zeichnen sich durch eine enorme abwechslung aus – von „alter, voll zwischen die augen und immer wieder nachschlagen, ey“, bis „genickbrecher, alter, genickbrecher!!!“…
in chronologischer reihenfolge:
THE ITALIAN STALLION – s/t
das scheibchen besticht schonmal durch ein dufte artwork: messerstechende frau, blutspritzer, schädel. da gabs wohl auch irgendwie was limitiertes, aber fuck off. insgesamt 12 tracks. nach flockigem intro gibts mit „the unseen homocaust“ gleich den ersten satz heisse ohren. der rest geht im gleichen takt weiter zur sache und man bekommt die absolute vollbedienung. fazit: meilenstein. definitiv eine meiner wichtigsten und unverzichtbarsten platten… NERDS UPFRONT!!!

THE ITALIAN STALLION – THE COLLAPZE
schicke scheibe again, tolles artwork also auch hier. 5 herren, 1 scheibe, 2 seiten, 11 fetzer. mahlzeit. musikalisch genauso unverzichtbar wie die erste platte. das ding ist wiederum PFLICHT und ich weigere mich konkretere aussagen zu machen, denn ich will niemandem die freude des ersten durchlaufs nehmen. meilenstein, pflicht, etc.

THE ITALIAN STALLION – BACK TO THRASHLAND
alle guten dinge sind drei. in diesem fall seh ich das etwas anders. denn obwohl die letzte platte den anderen beiden natürlich in nichts nachsteht, markiert sie – so traurig das auch ist – das ende der geschichte dieser ausnahmeband: sie haben sich im märz aufgelöst. böööh…heul… aber auch hier: geiles artwork, musikalisch noch geiler. once again: meilenstein der musikgeschichte, unverzichtbar…

tja, bleibt nur zu hoffen, dass sich die eine oder andere nachwuchskapelle hier mal ne scheibe abschneiden und in eine ähnliche richtung ballern wie diese herren. hier gibts/gabs noch waschechten hardcore, fern von modemist, kajalemos, toughguymetalcoreirgendwas und sonstigem angesagten schrott. reinhören entweder hier oder dort, egal, aber tut euch selbst den gefallen. und bitte alle regler bis zum anschlag! ich werde mir jetzt erst mal ne schüssel eiscrem aus dem kühlschrank holen und die platten (schon wieder) der reihe nach zu gemüte führen, um anschliessend einen kleinen mitternachts skate einzulegen. es lebe der sommer…
kleine anekdote zum schluss? bitte: passend zum track „dogbite“, der sich anscheinend dauerhaft in meinem kopf eingenistet hat, bin ich vor kurzem von zwei hunden angefallen worden, von denen einer in mein longboard gebissen hat und nicht mehr loslassen wollte. von wegen wheelbite, DOGBITE!!!